UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR UROLOGIE UND KINDERUROLOGIE

Prostatavergrößerung

Viele Männer über 60 Jahren beklagen Symptome wie Harnstrahlabschwächung, das Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung, häufig einhergehend mit nächtlichem Harndrang. Im medizinischen Fachjargon bezeichnet man diese Beschwerden als LUTS (Lower Urinary Tract Symptoms). Die häufigste Ursache für diese Beschwerden liegt in einer gutartigen (benignen) Vergrößerung der Prostata, die zur einer Abflussbehinderung und daraus resultierend zu einer unvollständigen Blasenentleerung führt. Die Ursachen für die Entstehung einer benignen Prostatahyperplasie sind vielfältig, aber das zunehmende Alter und die Lebensgewohnheiten können einen massgeblichen Einfluss ausüben.

Sollten Sie einige der o.g. Beschwerden bei sich feststellen ist ein Besuch bei Ihrem ambulanten Urologen dringend anzuraten. Allen Männer ab dem 45. Lebensjahr ist prinzipiell eine regelmässige Vorsorgeuntersuchung beim ambulanten Urologen zu empfehlen. Die Kosten trägt im Regelfall ihre Krankenkasse. Im Rahmen der Routinediagnostik der Prostata wird mittels Tasten der Prostata mit dem Finger und gesetzten Falles weiterführenden Untersuchungen wie der Bestimmung des sogenannten PSA-Wertes, einem Ultraschall der Prostata oder einer Harnstrahlmessung, vielleicht sogar einer Prostatastanzbiopsie zum Ausschluss einer bösartigen Erkrankung der Prostata, die Diagnose "Benigne Prostatahyperplasie" gestellt.

Ihr ambulanter Urologe wird Ihnen ein auf Sie individuell zugeschnittenes Therapiekonzept vorschlagen. Neben medikamentösen Therapien besteht die Möglichkeit einer "Ausschabung" der Prostata und als neuestes Verfahren die Laservaporisation mittels GreenLight-Laser. 

Letzte Änderung: 30.04.2018 - Ansprechpartner:

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