Dr. med. Alexander Fehr erhielt den Dissertationspreis der Medizinischen Fakultät

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Dr. med. Alexander Fehr erhielt den Dissertationspreis der Medizinischen Fakultät 

für die Erforschung von chronischen Entzündungen in der Niere mit dem Fokus auf sogenannte Kälteschockproteine. Diese kommen in nahezu allen Lebewesen vor und spielen in vielen verschiedenen Prozessen, vor allem aber bei Entzündungen, eine zentrale Rolle. Hierbei haben diese zellspezifische und teils gegensätzliche Eigenschaften. Dr. Fehr untersuchte im Rahmen seiner Promotion die Eigenschaften des Kälteschock-Proteins YB-1 in bestimmten Zellen des Immunsystems (Monozyten/Makrophagen) während Entzündungsvorgängen in der Niere. Hierzu wurde das Protein YB-1 erstmals in Monozyten spezifisch ausgeschaltet. Ergebnis: Die Entzündung wurde schlimmer, da die Abwehrfähigkeit eingeschränkt war. Somit könnte durch ein Eingreifen in die Regulation von Kälteschockproteinen in diesen beiden Immunzellarten die Nierenentzündung positiv beeinflusst werden.

Betreut wurde der heute 30-Jährige von Prof. Dr. Peter R. Mertens, Direktor der Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie.

 

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